Ausgabe
01
2016




Der Sound von vier Zylindern

Grummelten beim langgedienten Vorgänger des XC90 noch bis zu acht Zylinder unter der Haube, muss der Nachfolger generell mit vier auskommen. Kann das funktionieren?

Große SUV vom Schlag eines BMW X5, Mercedes GLE oder Audi Q7 werden nicht zuletzt aufgrund ihres Prestiges gekauft. Man möchte zeigen, dass man es geschafft hat, gerne auch mit dementsprechenden Motorisierungen. Als Standard haben sich Sechszylinder-Turbodiesel etabliert, wer nicht sonderlich aufs Geld achten muss, der gönnt sich auch schon mal einen Achtzylinder-Benziner. Und nun kommt Volvo mit dem neuen XC90. Ein Prachtstück von einem Auto, egal aus welchem Winkel man es betrachtet, innen wie außen. Die schwedische Coolness lässt so manchen deutschen Mitbewerber verblassen. Und dann das.

Vier Zylinder reichen aus

Beim Studium der Preisliste stellt der geneigte Kaufinteressent fest, dass es weder einen Sechs-noch den vielleicht geliebten Achtzylinder gibt. Vierzylinder, ausschließlich Vierzylinder, sowohl als Diesel als auch Benziner. Bevor das XC90-Prospekt in der Rundablage landet, lohnt es sich, weiterzulesen. Auch wir waren anfangs skeptisch, ob das Downsizing im großen Schweden funktioniert. Nach über 1.000 Kilometern können wir beruhigt sagen, ja, es klappt! Einzig beim morgendlichen Kaltstart ist die Kombination zwischen dem D5 Turbodiesel und der Achtgangautomatik noch etwas rauh, doch schon nach kurzer Zeit versteht sich die Paarung prächtig. 225 PS reichen im Alltag völlig, mit einer Beschleunigung auf 100 km/h in 7,8 Sekunden muss sich der XC90 ebenfalls nicht verstecken. Nicht ganz so überragend, aber noch o. k., ist der Verbrauch von 8,4 Litern.

Fahrende Konzerthalle

Auch die Sorge nach dem Sound von sechs oder mehr Zylindern hat sich schnell erübrigt. Zumindest dann, wenn man zum jedenfalls für unsere Ohren - besten Hi-Fi-System greift, das ab Werk zu bekommen ist. Was Bowers&Wilkins gemeinsam mit Volvo hier auf die Beine gestellt hat, ist atemberaubend. Erst recht, wenn man den Modus "Gothenberg Concert Hall" aktiviert.

Nicht minder beeindruckend der große Multifunktionstouchscreen, über den sich dutzende Funktionen - vom Navi über den Bordcomputer bis zu den Sicherheitsassistenten - steuern lassen. Apropos Assistenten, auch hier schöpft der neue XC90 aus dem Vollen und assistiert etwa im Stau, beim Ein- und Ausparken und zahlreichen weiteren Situationen . Bleibt noch der Blick in die Preisliste: Der D5 ist ab 58.450 Euro zu haben, unser Testauto kam auf rund 85 Tausender.

Das gefällt uns: Design, Bedienung, Materialqualität, Soundsystem

Das vermissen wir: eine bessere Sprachsteuerung

Die Alternativen: Audi Q7, BMW X5, Mercedes GLE, Range Rover Sport











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