Ausgabe
01
2016




Allrad unter Strom

Toyota setzt beimüberarbeiteten RAV4 voll auf Hybrid. Jedes zweite Modell soll mit der Kombination aus Benzin- und E-Motor verkauft werden, die auch für Flotten interessant ist.

Die Zulassungszahlen der reinen Elektroautos werden durch die Sachbezugsbefreiung heuer zwar mit Sicherheit steigen, für den Großteil der Firmenautos kommt diese Technik aber noch nicht infrage. Hier geht es - ebenfalls durch die Steuerreform bedingt - für viele Firmen und Arbeitnehmer darum, Fahrzeuge mit einem CO2-Ausstoß bis zu 130 Gramm/km anzuschaffen, um weiterhin in den Genuss des 1,5-prozentigen Sachbezugs zu kommen. Die nach wie vor sehr beliebten, kompakten und mittelgroßen SUV haben da mitunter ein Problem, der überarbeitete Toyota RAV4 kommt somit genau zur rechten Zeit.

50 Prozent sollen zum Hybrid-Modell greifen

Wie auch bei etlichen anderen Toyota-Modellen hält nun auch beim RAV4 der von BMW stammende und in Österreich gebaute Zweiliter-Turbodiesel mit 143 PS Einzug. Allerdings nur noch mit Vorderradantrieb. Bevor ein Raunen durch die Menge geht, der eigentliche Fokus liegt künftig gar nicht mehr am Selbstzünder, sondern auf dem neuen Hybrid-Modell, das hierzulande 50 Prozent Marktanteil erreichen soll. Bestückt mit der Technik aus dem Hybrid-Bestseller Prius wird nun auch der RAV4 zum Teilzeitelektriker. Gekoppelt ist der 105 kW starke E-Motor mit einem 2,5-Liter-Benziner, der es auf 155 PS bringt und für ordentlich Vortrieb sorgt, die Systemleistung liegt bei 197 PS.

Bei ersten Testkilometern macht sich das Hubraum-Plus gegenüber Prius und Co positiv bemerkbar, drückt man das Gaspedal durch, geht"s spürbar vehementer vorwärts. Das stufenlose CVT-Getriebe - beim Beschleunigen geht der Motor in den idealen Drehzahlbereich und verbleibt dort - wurde ebenfalls adaptiert, gewöhnungsbedürftig bleibt es aber nach wie vor. Beim Umstieg auf ein Hybrid-Fahrzeug ist es ohnedies ratsam, seinen Fahrstil anzupassen, nur so lässt sich das volle Sparpotenzial abrufen. Rein elektrisch sind übrigens wie beim Prius nur rund zwei Kilometer bei gemäßigtem Tempo möglich.

Je nach Anforderung

Wer viel auf der Autobahn unterwegs ist, der ist nach wie vor mit dem Diesel besser beraten, je niedriger die Durchschnittsgeschwindigkeit, desto sinnvoller der Hybrid-Antrieb, hunderte Taxler sind dafür der beste Beweis. Mit einem CO2-Ausstoß von 115 Gramm/km liegt man jedenfalls auf der günstigeren Sachbezugsseite, auch der Diesel ist mit 123 Gramm/km im grünen Bereich. Das frontgetriebene Hybrid-Modell ist ab 33.790 Euro zu haben, der Diesel startet bei 26.990 Euro.

Gegen einen Aufpreis von 2.500 Euro ist das Hybrid-Modell mit einem zusätzlichen E-Motor an der Hinterachse zu haben und somit allradgetrieben.

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