Ausgabe
11
2015


Auto

Optimum aus Korea

Die gute Nachricht zuerst: Kia bringt den neuen Optima auch als Kombi. Die schlechte Nachricht: Bis dahin muss man noch ein Dreivierteljahr warten.

Die europäischen Kia-Manager mussten die Chefs in Korea lang beknien, bis sie Gehör fanden. Denn wer in Europa in der Mittelklasse reüssieren will, braucht neben der Limousine unbedingt einen Kombi. Nicht zuletzt aus diesem Grund war der Kia Optima bisher in Europa auch nicht wirklich so erfolgreich, wiesich das die Koreaner von ihrem Flaggschiff erwartet hätten.

Bei der Ausstattung auf europäischem Niveau

So wurden heuer inÖsterreich nur 30 Optima (aber beispielsweise 1.912 cee"d und 1.458 Sportage) neu zugelassen. Das heißt: Es gibt "Luft nach oben" und zwar ziemlich viel. Ausreden, warum der Optima nicht auch in der einen oder anderen Flotte Einzug halten sollte, gibt es nicht wirklich. Zum einen kann das Auto rein optisch voll mit der (meist europäischen) Konkurrenz mithalten, das zeigt sich außen ebenso wie im Innenraum. Der deutsche Chefdesigner Peter Schreyer hat ganze Arbeit geleistet.

Auch bei der Ausstattung sind die Koreaner mittlerweile auf europäischem Niveau angelangt: Annehmlichkeiten wie Notbremsund Spurhalteassistent, Toter-Winkel-Warner oder den adaptiven Tempomat gibt es (wenn auch großteils gegen Aufpreis) auch im Optima. Mit 4,85 Metern fährt der große Koreaner in der Länge der Mercedes E-Klasse daher, was sich auch im Kofferraum (510 Liter) niederschlägt.

Leider nur zwei Motoren

Die größte Schwäche von Kia ist das mangelnde Motorenangebot. Außer dem 2.0-Liter- Benziner mit 163 PS (25.590 Euro) steht der Optima nur mit einem 141 PS starken Diesel bei den Händlern. Bei diesem Modell kann man aber immerhin zwischen einer manuellen 6-Gang-Schaltung oder dem neuen 7-Stufen-Doppelkupplungsgetriebe wählen, das die bisherige 6-Stufen-Automatik ersetzt. Durchaus erfreulich, wie sich dieses Auto nun durch die Kurven bewegen lässt -auch deshalb, weil durch gezielte Eingriffe bei der Lenkung und Karosserie die Fahrstabilität verbessert wurde.

2016 debütiert nicht nur der Kombi: Kia bringt den Optima dann auch als Plug-in-Hybrid (200 PS GDI plus Elektromotor), der 50 Kilometer rein elektrisch schaffen sollte. Und auch eine GT-Version debütiert 2016.











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