Ausgabe
11
2015


Service

Du sollst Dich nicht täuschen

Immer mehr Unternehmen legen die Verwaltung ihres Fuhrparks in die Hände von Profis. Gerade bei kleineren Unternehmen herrscht aber häufig der Glaube vor, man könne den Fuhrpark einfach nebenbei managen. In der Praxis ist diese Variante aber oftmals teurer, als man vermutet, selbst bei wenigen Autos.

Gerade beim Auto ist inÖsterreich eine gewisse Stammtischmentalität weit verbreitet. Viele prahlen damit, wie sie den Händler beim Autokauf über den Tisch gezogen und wie viele Prozente sie ihm abgerungen hätten. Was vielleicht noch beim privaten Käufer zutrifft, hat beim gewerblichen Kunden keine Gültigkeit. Das beginnt schon damit, dass der Kaufpreis nur bedingte Aussagekraft hat, gilt es doch Parameter wie Wartungskosten und Restwert zu beachten, um die Rechnung nicht ohne den (Betriebs-)Wirt zu machen.

Nicht der Anschaffungspreis zählt

Wer sich von Fuhrparkmanagement-Firmen beraten lässt, der hat bereits vor dem Kauf einen entscheidenden Vorteil. Dort sitzen Profis, die nicht nur die gesamte Modellpalette kennen, sondern auch die zugehörigen Kosten in der Schublade haben. Und plötzlich ist das vermeintlich günstigere Auto unter Berücksichtigung von Wartungs-und Servicekosten sowie dem Restwert nach vier Jahren deutlich teurer als ein anderes Fahrzeug, das beim Listenpreis höher liegt.

Fuhrparkmanagement ab dem ersten Fahrzeug

In den letzten Jahren ist die Leasingquote stetig gestiegen, auch bei gewerblich genutzten Fahrzeugen. Gerade beim Full Service Leasing ist aber nach wie vor viel Potenzial nach oben, denn während Großunternehmen zumeist seit Jahren auf externe Experten vertrauen, kochen kleinere Unternehmen gerne ihr eigenes Süppchen. Oftmals auch deshalb, da sie das Potenzial des eigenen Fuhrparks unterschätzen. Man habe ja "nur" zehn Autos, hört man da immer wieder. Dabei kann Fuhrparkmanagement bereits ab dem ersten Auto Sinn machen.

Lügen Sie sich nicht in die eigene Tasche

Je nach Bedarf und Wunsch lassen sich viele Parameter in den Leasingvertrag aufnehmen. Von den Wartungskostenüber Reifen bis hin zum Tankmanagement reicht das Angebot. Klar ist natürlich, dass man diese Bausteine auch bezahlen muss. Auf den ersten Blick erscheint Full Service Leasing im Vergleich zum klassischen Restwertleasing daher oft sehr teuer und schreckt gerade kleinere Unternehmen ab. Man solltesich aber die Zeit nehmen, die tatsächlich anfallenden Kosten bei Eigenverwaltung kritisch zu beleuchten und sich dabei nicht selbst in die eigene Tasche lügen. Schließlich kostet jeder Beleg Geld und jede Servicetermin-Vereinbarung Zeit.

Unterstützung beim Handling von Elektroautos

Neben den erwähnten Basics bieten die führenden Fuhrparkmanagement-Anbieter auf den folgenden Seiten aber auch Features, die Ihnen den Arbeitsalltag zusätzlich erleichtern. Sie spielen mit dem Gedanken, ein Elektroauto in den Fuhrpark aufzunehmen? Nicht zuletzt durch die Vorsteuerabzugsfähigkeit und den Entfall des Sachbezuges eine zumindest erwähnenswerte Alternative zu klassischen Fahrzeugen. Um die bestmögliche Wirtschaftlichkeit zu erreichen, sollten Sie aber keine Förderung auslassen. Und hier beginnt oft schon das Problem: Die Recherche nach den regional stark unterschiedlichen Förderungen, das Ausfüllen der Formulare und das Einrichten einer betrieblichen Ladestation kostet Zeit, sehr viel Zeit. Einige Anbieter unterstützen Sie bei diesen Arbeitsschritten oder übernehmen sie gleich zur Gänze. Dass das Service nicht kostenlos ist, liegt auf der Hand. Dass man als Firmeneigentümer -gerade im KMU-Bereich -diese Zeit aber besser seinem Kerngeschäft widmet, ist ebenfalls unbestritten.

Zertifizierte Partner

Auch die Vernetzung des Fuhrparks wird mehr und mehr zum Thema, dadurch ergeben sich Risken, aber auch viele Chancen, die Effizienz maßgeblich zu steigern. Was beim Kauf oder der Finanzierung oftmals außer Acht gelassen wird, ist die Verwertung des Fahrzeuges nach der Laufzeit. Zum einen sollte man tunlichst auf realistische Restwerte achten, auch wenn die Rate dadurch steigt, zum anderen sollte man vor allem jenen Anbietern vertrauen, die sich vom Verband Österreichischer Leasing-Gesellschaften (VÖL) zur Einhaltung spezieller Fuhrparkmanagement-Grundsätze verpflichtet haben. Insbesondere die klare Definition von akzeptierten und nicht akzeptierten Schäden bei Vertragsende kann bares Geld wert sein. Nachzulesen sind diese Qualitätskriterien auf www.leasingverband.at.











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