Ausgabe
10
2015


Lkw

spezialisten vor den Toren Wiens

Rund 20.000 Menschen sorgen dafür, dass rund 25 Millionen Passagiere pro Jahr den Flughafen Wien passieren. Jede Menge Action also, die ganz speziell am Vorfeld während der nachmittäglichen Rushhour gut zu beobachten oder besser gesagt, zu erleben ist. ein Lokalaugenschein der ganz besonderen Art.

Angemeldet ist hier kaum ein Fahrzeug. Zügig ist fast jedes unterwegs und dank extrem strikter Vorgaben für jeden einzelnen Fahrer sind Unfälle eine absolute Ausnahme. Frei von Ruhetagen bedarf es am Flughafen Wien nicht nur gut ausgebildeter und motivierter Mitarbeiter, sondern auch eines maßgeschneiderten Fuhrparks, um alle Transport-, Reinigungs- und Sicherheitsaufgaben zu erfüllen. Ob dabei die Sonne scheint oder Massen an Schnee vom Himmel rieseln, spielt kein Rolle. Die Passagiere erwarten wie die Airlines absolute Pünktlichkeit - unter allen Bedingungen, bei Tag und bei Nacht. So unterschiedlich wie die Flugzeuge, die hier landen, sind auch die eingesetzten Fahrzeuge. Kompaktklässler, Luxuslimousinen, Pickups, Busse und echte Trucks. Kaum eine Fahrzeuggattung, die es gibt und hier nicht präsent ist.

Wirtschaftlich und robust

Die Verantwortlichen sind daher gefordert, nur Fahrzeuge in den Dienst zu stellen, die auch vor einer maximalen Belastung nicht kapitulieren und dabei noch wirtschaftlich vertretbar eingesetzt werden können. Das gilt für das kleinste Serviceauto ebenso wie für den größten Tankwagen. Parallel dazu spielt hier auch das Thema der umweltfreundlichen Mobilität eine große Rolle. Ein Thema, das dem Flughafen Wien zu einer der größten Erdgasflotten des Landes verholfen hat.

Weltpremiere

Mit Erdgas fährt auch jenes Modell, das vor wenigen Tagen im Rahmen einer feierlichen Übergabe in den Dienst gestellt wurde. Feierlich auch deswegen, weil es sich um den weltweit ersten Mercedes-Benz Econic mit Erdgasantrieb in Euro-6-Ausführung handelt. Der 300 PS starke Dreiachser ist mit einer fünfstufigen Allison-Automatik kombiniert. Mit einer Gesamtlänge von 12 Metern bietet er ausreichend Platz für den Aufbau einer Scherenhubbühne aus dem Hause Doll, mit der es möglich ist, einen Kühlkoffer auf 8,2 Meter Höhe anzuheben. Warum braucht es das? Weil die Flugzeuge nicht kleiner werden und etwa die oberste Etage des aktuellen Airbus A380 nur so beladen werden kann. Mitentscheidend für die Wahl des Econic als Fahrgestell waren die guten Erfahrungen, die der Flughafen Wien bereits mit Mercedes-Benz-Econic-Modellen bei der Entsorgungseinheit und der Feuerwehr gemacht hat.

XXL-Pflüge und starke Frässchleudern

Ähnlich stellt sich die Situation beim Thema Unimog dar, auch wenn hier seit vielen Jahren kein neues Modell mehr in Betrieb genommen wurde. Um auch unter extremsten Wetterbedingungen den Schnee binnen kurzer Zeit von den Pisten und den Stellplätzen zu räumen, reicht es nicht aus, mit XXL-Schneepflügen auf und ab zu rasen. Irgendwo muss der Schnee ja schließlich hin und hier treten künftig fünf neue und jeweils 299 PS starke Unimog-Modelle auf den Plan. Ausgestattet mit einer leistungsstarken Frässchleuder sorgen die Fahrer dafür, dass der zusammengeschobene Schnee zügig für den Abtransport verladen wird. Zusätzlich kommen die Unimog-Modelle während der warmen Jahreszeit auch bei anderen Transport- und bei Reinigungsaufgaben zum Einsatz. Hierfür wird eine leicht aufund abmontierbare Trilety-Kehrmaschine eingesetzt.

Irische Maschinen sorgen für Sauberkeit

Die jüngste Ausschreibung des Flughafen Wien hat zusätzlich den Bedarf an einem kompakten Allrounder unterhalb des Unimog- Programms aufgezeigt. Im Sommer wie im Winter mit einer Kombination aus Bürste und Pflug im direkten Umfeld der geparkten Flugzeuge unterwegs, gelang es der in Österreich noch wenig bekannten Firma Multihog, den Zuschlag zu bekommen. Vertrieben durch die Pappas Gruppe wurden bereits im Vorjahr zwei Multihog- Modelle vom Flughafen Wien angekauft. Bedingt durch die große Zufriedenheit mit den irischen Maschinen wurden zwischenzeitig elf weitere Multihog bestellt. Sie alle verfügen zusätzlich zur Kehr- und Räumeinrichtung an der Front über einen 1.650 Liter fassenden Tank, der es ermöglicht, auf dem Vorfeld mit einer Niederdruckpumpe im Winter eine Salzlösung aufzutragen. Im Sommer dient dieser Tank dazu, mit der ebenfalls an Bord befindlichen Hochdruckpumpe diverse Reinigungsarbeiten auszuführen.











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