Ausgabe
10
2015


Auto

Das Problem mit dem Luxus

Mehr als 15.000 Kilometer haben wir in den vergangenen Monaten bereits in unserem Vitara-Dauertester abgespult. zeit für ein ausführlicheres zwischenfazit.

Es ist schon erstaunlich: Selbst auf einer 1.400 Kilometer langen Autobahnetappe war der Durchschnittsverbrauch unseres Dauertesters nichtüber die 5,6 Liter zu pushen. Und das, obwohl wir ein langes, teutonisches Teilstück unter die Räder nahmen und den Suzuki Vitara erstmals wirklich ausgefahren sind. Knapp 180 km/h läuft das Nippon-SUV maximal, wobei er selbst bei V-Max noch stoisch geradeaus läuft und mit etwas Restkomfort punktet. Einziger Kritikpunkt: Jenseits von Tempo 150 ist die Dämmung überfordert, im Innenraum steigt daher das Geräuschniveau deutlich an.

Bequemer Cruiser

Doch auch wenn man die Autobahn verlässt und über Landstraßen Richtung Bergpässe fährt, fühlt man sich im Vitara sauwohl. Der 120 PS starke Diesel lässt sich dank 320 Newtonmeter Drehmoment sehr schaltfaul bewegen, die Lenkung vermittelt einiges an Feedback und das Fahrwerk verzeiht auch schnell gefahrene Kurven. Dank Allradantrieb hat man darüber hinaus auch auf nassem Asphalt, feuchten Kieswegen und weichen Waldstraßen kein Traktionsproblem.

Tadellose Bedienung von Navi&Co

Was steht nach bis dato 15.543 Kilometern Dauertest sonst noch auf der Positiv-Liste? Eindeutig das Multimedia- und Navigationssystem: Erstens ist die Bedienung wirklich watscheneinfach, zweitensüberzeugt sowohl die hohe Auflösung des Displays (Rückfahrkamera!) wie auch die Klangqualität. Dass die Sitze darüber hinaus wirklich langstreckentauglich sind und sich Po und Rücken auch nach sechs Stunden noch entzückend anfühlen, ist ein riesen Pluspunkt.

Was die Ingenieure aber vielleicht noch etwas nachbessern könnten, wäre die Materialwahl. Zwar werten bunte Klavierlackapplikationen den Innenraum auf und schaffen ein freundliches Ambiente, aber an weniger augenscheinlichen Stellen dominiert das Hartplastik. Ehrenhalber sei aber erwähnt, dass dies bei einem Preis von knapp 29.000 Euro eindeutig in die Kategorie "Luxusprobleme" fällt.

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