Ausgabe
09
2015


Umwelt

Auf die mischung kommt es an

Der Gte ist der erste Hybrid-Golf. wirtschaftlich darstellbar ist diese kombinierte Art der Fortbewegung im Firmenfuhrpark nur sehr schwer. wer viel Kurzstrecke fährt, könnte im wolfsburger dennoch eine Alternative zum klassischen tDI finden.

Auf den ersten Blick ist der VW Golf GTE nur für Insider zu erkennen. Sogar die Ladebuchse ist gut versteckt, nämlich hinter dem wegklappbaren VW-Logo im Kühlergrill. Auch innen deutet vieles auf einen normalen Golf hin, der Sitzbezüge wegen vielleicht noch auf einen Golf GTI. Und diese Assoziation ist gar nicht so falsch, wie sich im Laufedes Tests herausstellen sollte. Doch der Reihe nach. Reine Elektroautos haben aktuell noch ein mehr oder minder großes Reichweitenproblem, mit Ausnahme des Tesla schaffen sie in der Praxis um die 150 Kilometer. Der Einsatz als Firmenauto ließe sich da nur in wenigen Ausnahmefällen realisieren, ab und zu muss fast jeder auch längere Strecken fahren, wenn auch nur selten.

Ideal für regelmäßige Kurzstrecken

Hier schlägt die Stunde der sogenannten Plug-in-Hybride. Diese verfügen über einen klassischen Verbrennungsmotor -im Fall des GTE ein 1,4-Liter-Turbobenziner mit 150 PS - sowie zusätzlich ein Batteriepack samt Elektromotor. Da das E-Package kleiner als bei reinen Elektroautos ausfällt, ist natürlich auch die Reichweite kleiner. 50 Kilometer gibt VW an, je nach Fahrprofil schafft man in der Praxis etwa 40. Was -Lademöglichkeiten vorausgesetzt -für viele aber immer noch ausreicht, ihre täglichen Fahrten rein elektrisch durchzuführen. Und stehen weitere Fahrten auf dem Programm, dann kommt der Benziner ins Spiel.

Grau ist alle Theorie

Gemeinsam gibt VW eine Reichweite von 940 Kilometern an, also wie bei modernen Turbodieselmotoren. Der Verbrauch liegt bei unglaublichen 1,5 Litern auf 100 Kilometer. Moment. Kann das sein? Es kann, allerdings nur unter Laborbedingungen für den praxisfremden Verbrauchszyklus. Im wahren Leben schaut"s da freilich anders aus. Schließlich ist es auf der Langstrecke ein Ding der Unmöglichkeit, regelmäßig die Batterien aufzuladen, auch wenn der Vorgang (je nach Stromstärke) nur knapp über zwei Stunden dauert. Sind die Akkus leer,ist man auf den 1,4 TSI angewiesen. Der macht seine Sache zwar ganz gut, kann aber naturgemäß nicht mit seinen Dieselbrüdern mithalten. Wer die Sprinterfähigkeiten des GTE - 7,6 Sekunden auf 100 km/h im Hybrid-Betrieb -öfter aufblitzen lässt, der wird über sechs Liter Super benötigen.

Macht der GTE dann Sinn, fragen Sie sich jetzt? Für Vielfahrer sicher nicht, Diesel oder Erdgas sind wirtschaftlicher. Und auch die Tatsache, dass es die Sachbezugsbefreiung nur für reine Elektroautos gibt, spielt dem Hybrid-Golf nicht in die Karten. Aber letztlich ist es auch der Preis, der dem GTE das Leben schwer macht. Mindestens 39.990 Eurosind in der Kompaktklasse kein Pappenstiel, dafür gibt es auch einen fein ausgestatteten GTD, das Sportmodell mit sparsamem Turbodiesel.











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