Ausgabe
04
2012


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Japanischer Alternativ-Jazz

Die Hybrid-Version des Honda Jazz zeigt sich sparsam, in Sachen Variabilität gibt der kleine Japaner in seiner Klasse den Ton an.

Der Honda Jazz zählt nicht zu den automobilen Sonderangeboten. Wobei es bei diesen oftmals auch einen Grund für den günstigen Preis gibt. Beim japanischen Minivan ist es eher umgekehrt, man merkt im Laufe der Zeit, warum er den ein oder anderen Euro mehr kostet. Ein besonderes Highlight ist zweifellos das Klappsystem der Fond-Sitze. Wer schon einmal daran verzweifelt ist, höhere Gegenstände zu transportieren, die nicht hingelegt werden dürfen -wie etwa Topfpflanzen -der wird den Jazz lieben. Es lassen sich nicht nur die Rücksitzlehnen umlegen, bei Bedarf kann man auch die Sitzfläche nach oben klappen,ein Feature, das man bei der Konkurrenz vergeblich sucht und auch beim Einsatz als Firmenauto durchaus hilfreich sein kann.

Elektrischer Hilfsmotor

Kommen wir zur Hybrid-Technik. Durch den derzeitigen Elektro-Boom wurden Hybridfahrzeuge etwas in den Hintergrund gedrängt, dabei ist diese Technik durchaus interessant, zumindest solange die Reichweiten von Elektroautos nicht deutlich über 150 Kilometer hinausgehen. Im Falle des Honda Jazz Hybrid ist ein rein elektrisches Fahren zwar nicht möglich, der zehn Kilowatt starke Elektro-Hilfsmotor hilft dennoch spürbar beim Sparen.

Auf dem Display im Armaturenbrett wird angezeigt, wann der integrierte Zusatzmotor aktiv ist und wann die Batterie -zum Beispiel beim Bremsen -geladen wird. Start-Stopp ist bei diesem Auto natürlich selbstverständlich.

Praxisverbrauchüberzeugt

So man das Gaspedal nicht zu tief durchdrückt, zeigt sich auch das stufenlose CVT-Getriebe unaufgeregt, bei Vollgaspassagen wird der Motor aber laut. Mittels Schaltwippen am Lenkrad lassen sich Schaltstufen simulieren, in der Praxis kommt man aber ohne die Wippen aus.

Geht man vorausschauend mit dem Gaspedal um, ist der werksseitig angegebene Verbrauch von 4,5 Litern in der Praxis auch zu erreichen, bei konstanten Fahrten mit 80 Stundenkilometern sinkt der Verbrauch sogar auf deutlich unter vier Liter. Preislich ist der Hybrid-Jazz jedenfalls eineÜberlegung wert, der Aufpreis zum 1,4i CVT Elegance liegt gerade einmal bei 390 Euro, die sich schnell einsparen lassen.











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