Ausgabe
05
2015


Auto

Sportlicher entdecker

Freelander war gestern, der kleinste Land Rover hört nun auf den Namen Discovery Sport. Ob sich die Namensänderung auch auf den Charakter ausgewirkt hat und wie sich der jüngste Landy-Spross im Alltag schlägt, haben wir nachgeprüft.

Um ein Missverständnis gleich vorweg auszuräumen, nein, der Discovery Sport ist nicht der Nachfolger des Discovery, sondern vielmehr der Nachfolger des Freelander 2. Das wird spätestens dann deutlich, wenn man einen Blick auf die Abmessungen sowie den Innenraum wirft. Da zeigt sich der Sport gegenüber dem großen Bruder deutlich kompakter, nichts desto trotz ist das neue Modell mit bis zu sieben Sitzplätzen zu haben. Üppig ist die Beinfreiheit in Reihe drei allerdings nicht.

Aufgeräumtes Cockpit, altbackene Navi-Grafik

Öffnet man die Türen des Discovery Sport, sorgt allein der Lederduft für nobles Ambiente. Das Cockpit ist aufgeräumt, der drehbare Wählschalter der Automatik seit dem Jaguar XF in beinahe allen Konzernmodellen Pflicht. Während das Gimmick durchaus ein Hingucker ist, zeigt sich das Multifunktionsdisplay leider spürbar in die Jahre gekommen. Dieses System versieht seit einer kleinen Ewigkeit Dienst in unterschiedlichen Jaguar-und Land-Rover-Modellen, was besonders bei der altbackenen Navi-Grafik negativ auffällt.

Dennoch fein: Im Dual-View-Modus kann der Beifahrer fernsehen, während der Fahrer die Navikarte eingeblendet bekommt und nicht vom Verkehr abgelenkt wird. Der Preis für dieses Entertainment- System inklusive Meridian-Hi-Fi-System ist mit knapp 4.000 Euro aber happig. Das große Panoramaglasdach ist da mit 1.361 Euro zwar günstiger, öffnen lässt es sich leider trotzdem nicht.

9-Gang-Automatik

Unter der Haube versieht ein 2,2-Liter-Turbodiesel von Ford mit 190 PS seinen Dienst, in Kürze wird das Triebwerk aber von einer Land-Rover-Eigenkonstruktion abgelöst. Schlecht macht das Aggregat seine Sache dennoch nicht, erst recht in Verbindung mit der 9-Gang-Automatik. Im Schnitt kamen wir auf einen Verbrauch von 7,4 Litern. Das Handling ist agil, elektronische Helferlein wie eineWankneigungskontrolle oder eine Bergabfahrhilfe unterstützen den Fahrer zusätzlich. Ein Land Rover wäre kein Land Rover, würde er nicht abseits der Straße überzeugen. Dank "Terrain Response" kann der Fahrer aus fünf Fahrmodi wählen.

Stolzer Preis

Knapp 75.000 Euro sind in dieser Fahrzeugklasse selbst für das mit zusätzlichen Extras ausstaffierte Topmodell viel Geld, trotz der ohne Frage umfangreichen Ausstattung. Das Basismodell mit 150 PS und Frontantrieb gibt es immerhin schon ab 33.350 Euro.

Das gefällt uns: flinke 9-Gang-Automatik, Gelände-Kompetenz

Das vermissen wir: klimatisierte Ledersitze

Die Alternativen: Range Rover Evoque, BMW X3, Audi Q5, Mercedes GLC











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