Ausgabe
05
2015


Auto

Cooler Italo-Western

So manch einer hegt das ein oder andere Vorurteil gegenüber den großen Jeep-Modellen, umso überraschender war dann das Aufeinandertreffen mit dem Grand Cherokee.

Sich gegenüber der Konkurrenz aus Europa zu behaupten, fällt Jeep nicht gerade leicht. War der Grand Cherokee in den 90er-Jahren der King of( f) the road, so liefen ihm die neumodernen SUVs in den letzten Jahren den Rang ab. Grund genug, der aktuellen Generation einmal ordentlich auf den Zahn zu fühlen, nicht zuletzt, um dem ein oder anderen Vorurteil nachzugehen.

Souveräne Power und sittsame Trinkmanieren

Beginnen wir beim Motor. Ja, der Grand Cherokee benötigt schon auf dem Papier 14 Liter. Allerdings nur, wenn er vom 6,4-Liter-Achtzylinder-Benziner befeuert wird, der mit seinen 468 PS hierzulande wohl bestenfalls in homöopathischen Dosen vom Hof des Händlers rollt. Die mit Abstand meisten Kunden greifen zum Dreiliter-Turbodiesel, den es in zweiAusbaustufen mit 190 und 250 PS gibt. Zweitgenanntes Aggregat hat auch unseren Testwagen angetrieben und das mehr als ordentlich. 8,2 Sekunden von 0 auf 100 km/h sind eine Ansage, rund 8,5 Liter Praxisverbrauch ebenso.

Bärige 570 Nm Drehmoment sorgen für eine lässige Kraftentfaltung, das serienmäßige 8-Gang-Automatikgetriebe für perfekte Gangwechsel, das können die Premium-Marken auch nicht besser. Das ebenfalls serienmäßige Luftfahrwerk bietet ein sehr hohes Komfortniveau, zum Ein-und Aussteigen lässt sich der Jeep sogar absenken.

Akkurate Verarbeitung

Auch der Innenraum weiß zu überzeugen. Durchwegs tadellose Materialien und auch von einer schlampigen Verarbeitung ist der Italo-Ami-Jeep gehört ja zu Fiat -weit entfernt. Auch wenn das Navi-und Entertainment-System nicht ganz mit BMW und Co mitkommt, es ist in Ordnung und zudem ebenfalls serienmäßig. Wie übrigensalles, was Sie auf diesen Bildern sehen.

All inclusive

Ob Lederpolsterung, 20-Zoll-Alufelgen, elektrische Heckklappe, Sitzbelüftung, radargesteuerter Tempomat, Memory-Funktion, schlüsselloser Zugang und natürlich das mittels Drehschalter steuerbare Allradsystem samt Untersetzung, alles ohne einen Cent Aufpreis. Und für diese üppige Serienmitgift sind 77.790 Euro schon beinahe ein Kampfpreis, bewegt man sich doch beivergleichbaren europäischen Produkten bei gut 100.000 Euro.

Das gefällt uns: der feine Motor, die üppige Serienausstattung

Das vermissen wir: vielleicht eine bessere Restwertprognose

Die Alternativen: Audi Q7, BMW X5, Mercedes GLE, Land Rover Discovery











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