Ausgabe
05
2015


Auto

Der Indianerhäuptling

Ende Juni startet die neue Skoda Superb Limousine inÖsterreich, einige Wochen später wird der Combi nachgereicht. FLOTTE&Wirtschaft war bereits auf erster Testfahrt.

Haben Sie sich das Skoda-Markenlogo schon einmal genauer angesehen? Genau genommen besteht es aus zwei Teilen, einem Pfeil und einem gefiederten Kopfschmuck eines Indianers. 1926 eingeführt, entsprang es der Legende nach einer Idee von Tomáš Maglic, dem kaufmännischen Direktor der Pilsener Skoda-Werke. Noch heute tragen die Fahrzeuge von Skoda dieses Logo, so auch der nagelneue Superb. Die tschechische VW-Tochter macht keinen Hehl daraus, wie stolz man auf das neue Flaggschiffder Marke ist.

Skoda auf dem Sprung in die Oberklasse

Mit dem neuen Superb möchte man auch jenen Slogan neu aufleben lassen, mit dem schon die Firmengründer Laurin und Klement geworben haben: "Nur das Beste ist gut genug für unsere Kunden." Und tatsächlich, der neue Häuptling der Familie eröffnet eine neue Ära, nie zuvor wirkte ein Skoda bereits im Stand so hochwertig wie der neue Superb. Nicht nur optisch, auch technisch bewegen sich die Tschechen auf der Höhe der Zeit. Features wie ein radargesteuerter Abstandstempomat oder eine Dreizonen-Klimaanlage sind ebenso zu haben wie eine Palette an modernen und sparsamen Triebwerken.

Perfekter Antrieb, das Fahrwerk benötigt noch Feinschliff

Hier ist man wie so oft mit der goldenen Mitte ideal bedient, der 150 PS starke 2.0 TDI bildet eine perfekte Symbiose aus Leistung und Verbrauch. Ohne große Anstrengung steht eine Fünf vor dem Komma, der Antritt lässt ebenfalls keine Wünsche offen. Die Range reicht von 120 bis 280 PS, die stärkeren Triebwerke sind auch mit Allrad zu haben. Neun Motor-Getriebe- Kombinationen bleiben übrigens unter der künftig für den Sachbezug relevanten Grenze von 120 g CO2/km. Noch nicht ganz ausgegoren wirkt das neue, adaptive Fahrwerk des Superb. Im Komfort-Modus schwingt die Karosserie (zu) stark nach, Sport ist auch nicht wirklich das Ding der großen Limousine. Das konventionelle Fahrwerk stand uns bei den ersten Testfahrten leider nicht zur Verfügung.

Clevere Ideen, günstige Preise

Skoda wird dem Markenclaim "Simply Clever" natürlich auch beim Topmodell gerecht, Regenschirme in beiden Fronttüren oder eine Gepäckarretierung mittels Klettverschluss-Haltern sind nur zwei Beispiele. Das Raumangebot setzt einmal mehr Maßstäbe in der Mittelklasse. Würden Politiker von Ihrer Vorbildfunktion Gebrauch machen, dann wäre derSkoda Superb die perfekte Chauffeurlimousine, gern auch mit 280 PS, Allrad und Automatik für schlanke 45.180 Euro. Los geht"s beim 1.4 TSI ab 26.680 Euro, der Kombi wird im September nachgereicht.

Das gefällt uns: Platzangebot, Simply-Clever-Features, Motorenpalette

Das vermissen wir: den letzten Feinschliff am adaptiven Fahrwerk

Die Alternativen: VW Passat, Ford Mondeo, Opel Insignia, Hyundai i40











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