Ausgabe
01
2015


Auto

Oder doch der Diesel?

Mit dem Slogan "Das Beste oder Nichts" geht Mercedes in die (Werbe-)Offensive. Ob das nur für die S-Klasse oder auch das neue T-Modell der C-Klasse gilt, haben wir im Test geklärt.

In unserer letzten Ausgabe haben wir der C-Klasse-Limousine im Zuge unseres Flottenchecks bereits ausführlich auf den Zahn gefühlt. Abgesehen vom durchaus stattlichen Preis leistete sich der Viertürer kaum Schwächen im Vergleich zum Mitbewerb. Die Vorzeichen für den T-Modell genannten Kombi stehen also gut, wenngleich die Bedingungen durchaus unterschiedlich sind. Was zunächst einmal für dieMotorisierung gilt. Statt des 220-BlueTec-Turbodiesels der Limo verrichtet im Kombi der Einstiegsbenziner seinen Dienst. Mittels Turbolader zwangsbeatmet bringt es der Vierzylinder auf 156 PS, ein durchaus ordentlicher Wert.

Ausreichender Basis-Benziner

Die Charakteristik ist freilich anders als beim Selbstzünder. Mit dem Schlüsseldreh beginnt der Benziner beinahe geräuschlos seinen Dienst, im Vergleich zum ebenfalls sehr kultivierten Diesel nochmals vornehmer. Der Turbo sorgt dafür, dass die C-Klasse flott vom Fleck kommt, ein im Normalfall also definitiv ausreichendes Aggregat. Wunder darf man sich aber freilich keine erwarten, bei höherer Geschwindigkeit bzw. höheren Drehzahlen geht dem TC180 etwas die Luft aus.

Preisvorteil beim Diesel nur für Vielfahrer

Auch an der Tankstelle muss sich der Benziner wenigüberraschend dem Turbodiesel geschlagen geben. Durchschnittlich flossen rund 7,7 Liter pro 100 Kilometer in die Brennräume des Stuttgarters. Nicht rekordverdächtig, aber auch nicht schlecht für den mit der 7-GangAutomatik ausgestatteten Kombi. Apropos Automatik, die zeigte sich mit dem 220 BlueTec harmonischer als mit dem 180er. Bei Vielfahrern wird die Diesel- Variante vermutlich den Zuschlag bekommen, aufgrund des Aufpreises von immerhin 4.510 Euro für den von den Fahrleistungen her vergleichbaren 220 Bluetec mit 170 PS sollte man aber auch die Total Cost of Ownership nicht außer Achtlassen.

Klassen-Maßstab

Die C-Klasse ist im Innenraum haptisch wie optisch absolutüberzeugend. Auch ergonomisch gibt es kaum Anlass zur Kritik, der Automatikwählhebel am Lenkrad stellt sich schnell als Vorteil heraus, schließlich gibt es dadurch mehr Platz in der Mittelkonsole. Das Platzangebot für Passagiere und Gepäck ist ordentlich, aber nicht rekordverdächtig. Die Aufpreisliste ist Mercedes-typisch lang und relativ hochpreisig, Audi und BMW stehen da um nichts nach. Unterm Strich gilt wie bei der Limousine, die Mercedes C-Klasse setzt aktuell den Maßstab in der Klasse.











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