Ausgabe
01
2015




Flotte Worte

Dass die Autofahrer auch 2015 die Melkkuh der Nation bleiben werden, kommt wenigüberraschend. Dass der Verkehrsclub Österreich (VCÖ), die Anti-Auto-Lobby, kein gutes Haar am Individualverkehr lässt, weiß man auch.

Aktuell wird Stimmung gegen das Firmenauto gemacht, der VCÖ stellt die angeblich riesigen Steuerprivilegien, die die Fahrer von Dienstautos hätten, an den Pranger. Denn der Sachbezug sei eindeutig zu niedrig angesetzt. VCÖ-Experte Markus Gansterer ortet gar einen Verstoß gegen den in der Verfassung verankerten Gleichheitsgrundsatz gegenüber Arbeitnehmern ohne Firmenauto.

Die Antwort von ARBÖ und ÖAMTC kam postwendend. Zum einen werden die vom VCÖ genannten Zahlen infrage gestellt, zum anderen würde eine Erhöhung der Sachbezüge abermals jene Menschen treffen, die auf das Auto angewiesen sind, wie ARBÖ-Sprecher Sebastian Obrecht betont. In dieselbe Kerbe schlägt auch der ÖAMTC,der den Sachbezugswert von 1,5 Prozent als keinesfalls lebensfern sieht. Hebt man diesen Wert drastisch an, würden viele auf ein Firmenauto verzichten und die tatsächlich gefahrenen Kilometer der Firma verrechnen.

Unterm Strich ein Schuss ins Knie für Vater Staat, da die Steuereinnahmen sinken würden. Die kolportierten 1,6 Milliarden, die durch Abschaffung des angeblichen "Firmenauto-Privilegs" zusätzlich eingenommen werden sollen, basieren schlichtweg auf falschen Fakten. Laut ÖAMTC sind auf Österreichs Straßen maximal 300.000 Firmenautos unterwegs, die auch privat genutzt werden dürfen, das sind lediglich 6 Prozent aller zugelassenen Pkws. Bleibt zu hoffen, dass Finanzminister Schelling seine Berechnungen seriös durchführt und eine Erhöhung des Sachbezugs nicht aus populistischen Argumenten durchzieht.

Ein anderes heißes Eisen, das immer stärker diskutiert wird, finden Sie auf dem Titelblatt der aktuellen FLOTTE&Wirtschaft. Unsere Autos sind mittlerweile Daten-sammelnde Computer geworden, teilweise durchaus hilfreich für den Fahrer. Doch was passiert eigentlich mit diesen Daten, wer hat Zugriff darauf und was darf der Arbeitgeber? Diese Fragen klären wir ab Seite 6 im aktuellen Thema. Unsere Gastautorin, Steuerberaterin Dr. Patricia Hueber, hat einen Blick auf Änderungen im Jahr 2015 geworfen, darüber hinauswidmen wir uns dem Thema "Fahrzeugauf-und umbau". Und wir haben einen Blick in die Zukunft geworfen und zeigen, wie die 2015 kommenden Firmenautos aussehen könnten. Last but not least können Sie beim traditionellen Gewinnspiel einen Aufenthalt im Tannenhof in St. Johann/Pongau gewinnen.

Auf www.flotteundwirtschaft.at finden Sie topaktuelle News rund um Auto, Umwelt und Fuhrparkmanagement sowie die Anmeldung zum kostenlosen Newsletter



(Stefan Schmudermaier Chefredakteur)









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