Ausgabe
10
2014


Auto

Die Unendlichkeit des Seins

Mit Infiniti, dem Nobel-Ableger von Nissan, scharrt auch inÖsterreich ein neuer Konkurrent für die etablierten Premiummarken in den Startlöchern: Der Q50 hat durchaus das Potenzial, den einen oder anderen bisherigen Kunden von Audi, BMW, Mercedes und Co abspenstig zu machen.

Mehr als zwei Jahrzehnte stand Lexus relativ allein da, wenn sich ein europäischer Autofahrer nach einer fernöstlichen Alternative zu europäischen Premiumfahrzeugen umsehen wollte: Der lange Atem der Toyota-Tochter ist bewundernswert; andere Autobauer (wie Mazda seinerzeit mit dem Xedos oder Honda mit seinem Legend) gaben sich in Europa viel früher geschlagen. Nirgendwo sonst ist die Dominanz deutscher Hersteller derart groß wie in diesen Segmenten, das müssen auch französische und schwedische Hersteller neidlos anerkennen.

Länger als ein Audi A4

Doch wer die Japaner kennt, weiß auch um deren langen Atem Bescheid: Und weil Nissan in Europa drauf und dran ist, zu alter Stärke zurückzukehren, will man auch das Segment der noblen Fahrzeuge nicht der Konkurrenz überlassen. Was Lexus für Toyota, ist Infiniti für Nissan: In den USA haben sich beide Hersteller längst etabliert, auch in Russland lief es (abgesehen von den derzeitigen wirtschaftlichen Problemen) einige Jahre sehr gut.

InÖsterreich ist Infiniti derzeit nur mit einem Händler vertreten, einem nobel anmutenden Betrieb in Brunn am Gebirge, also im wirtschaftlich potenten "Speckgürtel" südlich von Wien. Für den Test rollte eigens ein in Deutschland angemeldetes Fahrzeug zu uns. Der Q50 ist 4,79 Meter lang; damit Sieihn besser einordnen können: Somit ist der Japaner neun Zentimeter länger als ein Audi A4, aber 14 Zentimeter kürzer als ein A6.

Leider kein Kombi verfügbar

Einen Kombi, wie ihn die deutschen Hersteller anbieten, gibt es bei Infiniti nicht, doch die viertürige Limousine spielt alle "Stück"ln". Da wäre einmal die Optik mit der durchaus aggressiven Front, die sich wohltuend von den vielen, vielen deutschen Autos unterscheidet. Apropos deutsch: Der 2,2-Liter- Diesel stammt von Mercedes. Ein guter alter Bekannter mit 170 PS und 7-Gang-Automatik, deraber -so zumindest unser Eindruck -bei Infiniti nicht so gut gedämmt ist wie bei den Autos aus Stuttgart.

Gute Verarbeitungsqualität

Das ist schade, denn ansonsten macht der Infiniti einen wirklich feinen Eindruck, auch was die Top-Ausstattung und die Verarbeitungsqualität betrifft. Beim Preis merkt man, dass die Japaner mit der Konkurrenz mithalten wollen: Mit Sonderausstattung schnellt die Einstiegssumme rasch auf mehr als 54.000 Euro empor.











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