Ausgabe
07
2014


Freizeit

Bemannte Raumfahrt RÜCKSPIEGEL

Ursprünglich von Matra entwickelt, gab man sich Ende der 1970er-Jahre skeptisch, was den Markterfolg der Großraumlimousine betraf. Mittlerweile ist klar, man hat sich getäuscht.

Die Inspiration zum Bau einer Großraumlimousine holte sich Matra in den 70er-Jahren in den USA. Die dortigen Fullsize-Vans waren aber für Europa dann doch eine Spur zu groß und so entwickelte man ein kompakteres Fahrzeug. Zunächst wurde Matra beim PSA-Konzern (Peugeot und Citroën) vorstellig, da das Geld zu jener Zeit aber mehr als knapp war, lehnte man die Neuentwicklung nicht zuletzt aus Kostengründen ab.

Matra ließ aber nicht locker und wandte sich an die Konkurrenten von Renault, wo die Idee auf fruchtbaren Boden fiel. Trotz einiger hausinterner Kritik wurde der Renault Espace -gebaut bei Matra - 1984 auf den Markt gebracht.

Nur neun verkaufte Autos im ersten Monat

Der Schock folgte allerdings auf dem Fuß, im ersten Monat konnte man lediglich neun (!) Fahrzeuge verkaufen, die Gefahr eines Flops war riesig. Doch der Espace kam dann doch in die Gänge und übertraf sogar die Erwartungen. 54.000 Fahrzeuge wollte Renault in den ersten fünf Jahren verkaufen, diese Zahl wurde allerdings bereits nach nur drei Jahren geknackt.

Die Käufer fanden schnell Gefallen am variablen Innenraum mit seinen bis zu sieben Sitzen. Baute man die hinteren fünf aus, ergaben sich ein Laderaum bis zu stolzen drei Kubikmetern sowie ein völlig ebener Boden.

Leichtbauweise

Auch die Karosserie aus Polyester war ungewöhnlich, nicht zuletzt dadurch erzielte man ein in Relation zur Fahrzeuggröße verhältnismäßig geringes Gewicht von 1.200 Kilogramm. Der Zweiliter-Vierzylinder-Benziner mit 110 PS harmonierte sehr gut mit dem Espace, später wurden Turbodiesel und Allradantrieb (Quadra) nachgereicht. 1991 kam die zweite Espace-Generation auf den Markt, ebenfalls bei Matra produziert. Matra zeichnet auch für den von 1996 bis 2002 gebauten Espace III verantwortlich, von dem ab 1997 auch eine längere Variante namens Grand Espace angeboten wurde.

Knapp 1,5 Mio

Mit der 4. Generation (ab 2002) nahm Renault dann das Zepter selbst in die Hand. In Eigenregie entwickelt und produziert, wechselte man auch zur klassischen Stahlblechkarosserie mit Anbauteilen aus Kunststoff. Dieses Modell wurde vier Facelifts unterzogen, in den Grundzügen entspricht aber auch der aktuelle Espace noch jenem aus dem Jahr 2002. Insgesamt hält man bei knapp 1,5 Mio gebauten Espace-Modellen.











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