Ausgabe
05
2014


Umwelt

Härtetest am wörthersee

Der nissan Leaf ist mit weltweit 105.000 verkauften Exemplaren das derzeit erfolgreichste Elektroauto der welt. In Klagenfurt werden fünf nissan-Stromer derzeit einem ganz besonderen Härtetest ausgesetzt.

Bereits vergangenes Jahr kaufte die Stadt Klagenfurt im Rahmen des E-Mobilitätsprojekts "Cemobil 5" die Fahrzeuge an. Ziel dabei ist es, zu zeigen, dass Elektromobilität funktionieren kann und dadurch eine effektive und nachhaltige Verbesserung der Umweltqualität -besonders bei Luftschadstoffen, CO2, aber auch beim Lärm -kostengünstig möglich ist, ohne die individuelle Mobilität einschränken zu müssen.

Klagenfurts grüne Taxiflotte im Intensivtest Auch täglich im Einsatz stehende Flottenbetreiber können profitieren. "Die Fahrzeuge wurden als Taxis umgerüstet, um Unternehmern die Chance zu bieten, Elektromobilität kennenzulernen und ihnen die Möglichkeit zu geben, sie ausführlich im Echtbetrieb drei Monatelang testen zu können, ohne sofort eine große Investition tätigen zu müssen", sagt Ing. Ernst Mülneritsch, Abteilung Umweltschutz, Magistrat der Stadt Klagenfurt. Die E-Taxis können als Ersatzfahrzeug anstelle eines herkömmlichen Taxis oder zusätzlich als Leihfahrzeug im Rahmen des Konzessionsumfanges eingesetzt werden. Die Taxiunternehmen haben die Möglichkeit, eines der E-Taxis drei Monate lang zu testen und die E-Mobilität in ihren Berufsalltag zu integrieren. Ihre persönlichen Erfahrungen werden mittels Fragebogen festgehalten, um Optimierungen vornehmen zu können.

Lob und Kritik Wie sich im Echtbetrieb herausstellte, fallen die Meinungen sehr unterschiedlich aus: Einerseits gibt es Kritik an der noch nicht zufriedenstellenden Reichweite, die zwischen 120 und 150 Kilometer beträgt und langen Ladezeiten, anderseits berichten Lenkerinnen und Lenker, dass Fahrten nach Villach und retour problemlos verliefen und auch viele Fahrgäste positiv reagierten. Manche sind davon überzeugt, dass in Zukunft auch Unternehmer auf E-Taxis umsteigen werden.

Ein weiterer Vorteil: Auf dem Areal des Motodrom Sintschnig in Klagenfurt gibt es eine rund um die Uhr verfügbare Schnellladestation. "Die Lenker können eine Kaffeepause machen, nach nur 30 Minuten ist das Taxi wieder fast vollständig aufgeladen", sagt Geschäftsführer Martin Sintschnig. Ein zusätzliches Zuckerl für die Unternehmer: Es entstehen keine Ladekosten und die Taxis können auch an jederE-Tankstelle im Stadtgebiet gratis geladen werden.











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