Ausgabe
12
2012


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Extreme Kälte ist Gift für den Diesel

Der Winter 2012 ist vielen Autofahrern noch in unangenehmer Erinnerung, viele Dieselfahrzeuge verweigerten aufgrund der tiefen Temperaturen ihren Dienst. Arctic-Diesel und Additive schaffen Abhilfe.

Erinnern Sie sich an den Februar 2012? Große Teile Österreichs wurden von einer Kältewelle heimgesucht, die nicht nur eisige Temperaturen von teilweise unter 20 Grad Celsius brachte, sondern auch viele Autos lahmlegte. Neben "Pannendienst-Klassikern" wie einer zu schwachen Batterie, verweigerten auch viele mit Diesel betriebene Fahrzeugeihren Dienst.

Schuld daran war in den meisten Fällen das Ausflocken des Diesel-Treibstoffs, das in weiterer Folge zu einer Verstopfung des Dieselfilters geführt hat. Der Motor bekam dadurch entweder zu wenig Sprit und konnte seine Leistung nicht bringen oder er ließ sich erst gar nicht starten.

Rechtzeitig vorsorgen

Gerade bei gewerblich genutzten Fahrzeugen kann der Ausfall erhebliche Kosten nach sich ziehen und zudem für Ärger mit den Kunden sorgen. Dabei gibt es gleich mehrere Möglichkeiten, diesem Ärger zu entgehen. Sofern möglich, ist es natürlich vorteilhaft, das Fahrzeug in der Nacht in einer Garage abzustellen. Aber auch Laternenparker sollten einige Tipps beherzigen. Grundsätzlich ist der in den Wintermonaten erhältliche Diesel an den Tankstellen auch ohne spezielle Kennzeichnung bis zu einer Temperatur von minus 6 Grad Celsius gegen Ausflocken geschützt, laut ÖAMTCTests gibt es sogar bis zu minus 20 Grad Celsius keine Probleme. Ist das Auto längere Zeit diesen Temperaturen ausgesetzt, kann es dennoch zu Problemen kommen.

Arctic-Diesel schafft Abhilfe

Bei solchen Kälteperioden empfiehlt es sich dann, sogenannten "Arctic Diesel" zu tanken. Die Fließgrenze liegt hier bei minus 35 Grad Celsius, womit man hierzulande in jedem Fall das Auslangen finden sollte. Erhältlich ist dieser besonders winterfeste Dieseltreibstoff derzeit allerdings flächendeckend nur bei der OMV, bei Genol und Shell zumindest an ausgewählten Tankstellen.

Sind arktische Temperaturen angekündigt, empfiehlt es sich, den Tank mit dem Spezialdiesel voll-oder zumindest aufzufüllen, darüber hinaus gibt es spezielle Additive, die das Ausflocken verhindern sollen.

Dringend abgeraten wird bei modernen Motoren vom Zusetzen von Benzin, Motorschäden sind da nicht ausgeschlossen. (STS)











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