Ausgabe
11
2013


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Wenn Schönheit auch praktisch ist

Als Fünftürer hat der Seat Leon bisher 41 von 62 Vergleichstests in ganz Europa gewonnen. Warum sollte dies nicht auch dem Kombi gelingen, der ab sofort bei den Händlern steht?

Was man unter dem Begriff „spanische Schönheit“ versteht? Hängt ganz vom Blickwinkel ab, aber die Alhambra in Granada ist sicher ebenso mit dabei wie die Bauwerke von Gaudi. Die Fußballfans unter den Lesern werden sich am Spiel der Herren aus Barcelona und/oder Madrid erfreuen, Gourmets an der Vielfalt von Tapas.

 

Als spanische Schönheit gilt aber auch der Seat Leon: Seit er vor rund einem Jahr in Österreich auf den Markt kam, wurden rund 3.000 Einheiten verkauft. Solide Technik aus dem VW-Konzern, perfekte Optik, tadellose Fahreigenschaften und ein ausgesuchtes Preis-Leistungs-Verhältnis sind die Zutaten, mit denen Seat heuer nicht nur in Österreich, sondern auch in anderen Ländern von Erfolg zu Erfolg eilt.

 

Tolles Fahrwerk und viel Flexibilität

Bei den Unternehmern galt bisher vor allem der große Alhambra als wichtigstes Modell, heuer wurden bereits 2.700 Stück zugelassen. Doch ab sofort hält Seat mit dem Leon ST ein zweites wichtiges Fahrzeug im Rennen um die Gunst der Flottenkunden bereit. Schon vor dem ersten Auftauchen des Kombis (22. November) waren 330 Stück an Kunden verkauft, ohne dass jemand das Auto gefahren wäre. Die ersten Auslieferungen des Leon ST starten jetzt, bis Jahresende sollen es rund 400 sein. Mit dem Kombi will Seat nun auch bei Firmenkunden jene Aufmerksamkeit und Sympathie erobern, die man am Privatmarkt längst innehat.

 

Dass dies gelingen wird, scheint klar. Denn der Leon ST erwies sich bei den ersten Tests in Spanien als rundum gelungenes Fahrzeug. Die Optik hat er vom Fünftürer übernommen; bis zur Fahrertür gleicht er ihm wie ein eineiiger Zwilling. Auch der Radstand (2.636 mm) ist ident. Den Designern ist das Kunststück gelungen, die flotten Linien des Fünftürers auch in einen Kombi umzusetzen, der mit 4,54 Metern immerhin 27 Zentimeter länger ist.

 

Noch wichtiger ist aber, dass auch die stets hoch gelobte Fahrdynamik des Leon erhalten blieb. Zwar standen bei den Tests nur Benziner zur Verfügung, doch vor allem die Version mit 140 PS überzeugt mit einer unglaublichen Laufruhe, ohne durstig zu sein. Wobei im Flottenbereich sicher die Diesel (90, 105 und 150 PS) die größte Rolle spielen werden.

 

Maximaler Kofferraum

Auch in Sachen Transport haben sich die Spanier einiges einfallen lassen: 587 Liter Kofferraumvolumen unter dem Rollo sind deutlich mehr als der Durchschnitt in dieser Klasse; bei umgelegten Sitzen (ein Knopfdruck genügt) stehen gar 1.470 Liter zur Verfügung. Das Rollo lässt sich bei Nichtgebrauch im doppelten Boden des Kofferraums verstauen, womit auch dieses Problem endlich einmal vernünftig gelöst wäre.

 

Doch Firmenkunden brauchen besondere Betreuung: Daher gibt es beim Leon (und auch beim Alhambra) nicht nur die Halbe-Halbe-Aktion (Details siehe Kasten), sondern auch zwei Business-Pakete: Beim „Standard“ sind unter anderem Einparkhilfe, Lendenwirbelstütze für den Fahrersitz, Multifunktionslenkrad, Tempomat und Zwei-Zonen-Klimaanlage mit dabei. In der Version „Premium“ gibt es beispielsweise ein Navigationssystem, Voll-LED-Scheinwerfer sowie Einparkhilfen vorn und hinten.

 

Allrad ab Frühjahr 2014

Bleibt noch die Frage nach dem Preis: Los geht es bei 16.990 Euro (Benziner mit 86 PS) bzw. 20.290 Euro (kleinster TDI mit 90 PS). Ein 105 PS starker Leon ST TDI mit der bei Firmenkunden sicher sehr gefragten Ausstattung Reference und Start-Stopp-Automatik kommt beispielsweise auf 24.090 Euro. Ein bisserl warten muss man derzeit noch auf die Allrad-Modelle; diese sollen im 1. Quartal 2014 eintreffen. Dann, so hofft Österreichs Import-Chef Mag. Wolfgang Wurm, wird der Leon ST endgültig durchstarten: Insgesamt 2.000 Stück sollen es 2014 sein.

 

Seat macht Halbe-Halbe

Mit einem attraktiven Angebot tritt Seat an Firmenkunden heran: Für alle Modelle der Leon-Serie und des Alhambra übernimmt der Importeur die Hälfte der Wartungskosten. Voraussetzung ist der Abschluss eines Leasingvertrages bei der Porsche Bank über 36 Monate; die Laufleistung ist auf 120.000 Kilometer limitiert. Im Angebot enthalten sind alle Arten von Servicearbeiten, selbst Verschleißteile werden bei Bedarf ersetzt. Einzige Ausnahme sind Reifen. Kunden wissen also von Beginn an, welche Kosten auf sie zukommen: Bei sämtlichen Leon-Modellen (also auch beim Leon ST) kostet der Wartungsvertrag beispielsweise 44,90 Euro monatlich.











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