Ausgabe
09
2012


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Löwe auf leisen Sohlen

Der Diesel-Hybrid fährt kurze Strecken elektrisch flüsterleise und verfügt über Allradantrieb, in Anbetracht des relativ geringen Verbrauchsvorteiles ist der Aufpreis aber hoch.

Während der Verkauf von Elektroautos alles andere als boomt, gewinnen Hybrid-Modelle immer mehr an Bedeutung. Das hat auch der PSA-Konzern erkannt und sowohl bei Citroën als auch Peugeot erstmals Modelle mit der Kombination aus Diesel-und Elektromotor lanciert. Vor kurzem haben wir dem Peugeot 508RXH auf den Zahn gefühlt, nun war der 3008 Hybrid4 zu Gast in der Redaktion.

Geschrumpftes Kofferraumvolumen

Das französische Crossover-Modell ist zwar grundsätzlich nicht mehr ganz neu, weiß aber durchaus zu gefallen. Als Fahrer genießt man die Vorteile eines SUVs -wie etwa die höhere Sitzposition oder Allradantrieb -ohne allzu ausladende Abmessungen. Die Heckpartie ist optisch nicht jedermanns Sache, auch über die geteilt öffnende Heckklappe gehen die Meinungen auseinander. Unter dem Kofferraumboden sind die Batterien untergebracht, wodurch das Laderaumvolumen von beachtlichen 656 auf nicht mehr so üppige 377 Liter schrumpft. Klappt man die Rücksitzlehnen um, lassen sich immerhin 1.341 Liter im Franzosen verstauen.

Flotte Kombination

Kommen wir zur Technik. Wie erwähnt schlagen zwei Herzen im Peugeot 3008 Hybrid4, konkret sind dies ein 163 PS starker Turbodiesel und ein maximal 27 kW leistender Elektromotor. Dass diese Kombination für ordentliche Fahrleistungen sorgt, liegt auf der Hand. 100 km/h sind nach 8,5 Sekunden erreicht, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 191 km/h. So weit, so gut, aber wie schaut"s mit dem Spritverbrauch aus? Eins gleich vorweg, wie auch bei vielen anderen Modellen sind die werksseitig angegebenen vier Liter Durchschnittsverbrauch in der Praxis nicht zu erreichen. In der Stadt macht sich der unterstützende Elektromotor positiv bemerkbar, immer wieder legt man kurze Strecken ohne Verbrennungsmotor zurück.

5,5 Liter Schnitt

Überland und vor allem auf der Autobahn fällt dieser Vorteil aber weg, wer unter 5,5 Liter auf 100 km kommen möchte, darf es nicht eilig haben und braucht einen leichten Gasfuß. Das ist zwar kein schlechter Wert, allerdings benötigt der 150 PS starke Turbodiesel auch nicht viel mehr und kostetausstattungsbereinigt über 5.000 Euro weniger. Bleibt als Pro-Hybrid-Argument noch der Allradantrieb. Da der Elektromotor die Hinterachse antreibt, wird aus dem frontgetriebenen 3008er bei Bedarf und bis maximal 120 km/h ein Allradler.











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