Ausgabe
07
2013


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Die Suche nach der Steckdose

Demnächst müssen auch "grüne" Firmen kein schlechtes Gewissen mehr haben, wenn sie dem Boss dieses sportliche Gefährt zur Verfügung stellen. Denn den Panamera gibt es auch als Plug-in-Hybrid.

Man muss - vor allem von vorn - ganz genau hinschauen, um die 2. Generation des Porsche Panamera von seinem Vorgänger zu unterscheiden. Am leichtesten tut man sich noch, wenn man die Heckansicht betrachtet: Der Kofferraumdeckel ist größer und das Kennzeichen nach unten gerutscht, sodass sich der Panamera mehr auf die Fahrbahn duckt als bisher.

Ab 27. Juli stehen die neuen Fahrzeuge bei den Händlern, die Preise beginnen bei 92.210 Euro. Nachdem es in den ersten fünf Monaten nur 22 Neuzulassungen gab, weil viele potenzielle Kunden auf die neuen Autos gewartet haben, soll es jetzt so richtig losgehen.

Ein Renner im doppelten Sinn

Rund 90 neue Panamera dürften heuer noch den Weg auf Österreichs Straßen finden, gut zwei Drittel davon mit Allradantrieb -vorausgesetzt, die Belieferung erfolgt wie geplant. Denn der Gran Turismo hat sich zu einem echten Renner entwickelt. Statt 20.000 Fahrzeugen (wie ursprünglich geplant) verlassen nun rund 30.000 Exemplare jährlich die Fabrik in Leipzig. Das Interessante dabei: Jeder dritte Panamera wird nach China verschifft, jeder vierte findet einen Kunden in den USA. Aber auch Österreich ist mit 463 Stück in knapp vier Jahren sehr gut unterwegs.

Der erste Porsche mit verlängertem Radstand

Zurück zu China. Dort lassen sich die Herren mit viel Geld üblicherweise chauffieren. Und weil sie gern zeigen, dass sie mehr Geld haben als die Nachbarn, gibt es in der zweiten Panamera-Generation etwas, das beim Sportwagenhersteller bisher undenkbar erschien -nämlich ein Auto mit langem Radstand -genau sind es 15 zusätzliche Zentimeter. Der "Executive", der bei uns ab 154.260 Euro angeboten wird, hat im Fond viel Platz. Importeurschef Helmut Eggert glaubt jedoch, dass man damit in Österreich nur eine einstellige Zahl von Kunden pro Jahr ansprechen wird.

Dem Hybrid fehlt der Allrad

Das Gleiche gilt auch für den S E-Hybrid, das erste Plug-in-Fahrzeug dieser Klasse. Dieser Panamera, der einen Drei-Liter-Turbo mit einem Elektromotor (95 PS) kombiniert, ist ein reiner Hecktriebler. Doch österreichische Kunden bevorzugen gerade in dieser Klasse den Allradantrieb. So wird der Hybrid, der mit 112.900 Euro in der Preisliste steht, wohl nur ein Minderheitenprogramm bleiben, obwohl je nach Fahrweise bis zu 40 Kilometer im rein elektrischen Betrieb möglich wären.

Ab 92.210 Euro

Weit wichtiger für den österreichischen Markt werden aber wohl die anderen Motorisierungen sein, etwa der Panamera 4S mit dem neuen V6-Biturbo (420 PS) oder der Dreiliter-V6-Turbodiesel (250 PS): Er ist mit 92.210 Euro auch das günstigste Angebot.











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