Ausgabe
01
2012


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Wenn Helfern geholfen wird

Liqui Moly und der Samariterbund Linz sind eine interessante Partnerschaft eingegangen: Werbung auf den Fahrzeugen als Gegenleistung für kostenloses Öl.

Es war ein Mitarbeiter in der betriebsinternen Werkstätte des Linzer Samariterbundes, der auf die Idee kam: Wenn Rallyefahrzeuge mit Aufklebern von Liqui Moly herumfahren können, dann sollten das unsere Autos auch -quasi als direkter Blickfang bei potenziellen Kunden des Motorölherstellers: "Wir haben mit mindestens 10.000 Kontakten pro Tag eine begehrte Werbefläche", sagt Paul Märzinger, Marketingleiter bei der Hilfsorganisation. Der Kontakt zu Thomas Paukert, Gebietsleiter bei Liqui Moly, war rasch hergestellt. Dieser gab die Idee an Verkaufsleiter Wolfram Mehlem weiter und nach ein paar Gesprächen mit der Konzernzentrale in Ulm war klar: "Wir machen das." Mittlerweile wurden alle Autos -vom Rettungsauto bis zum Behindertenfahrzeug -beklebt, doch einen Vertrag gibt es bis heute nicht: "Das ist ein Gentlemen"s Agreement", sagt Mehlem, "in diesem Fall ist beiden Seiten geholfen, da brauchen wir nichts Schriftliches." Das bestätigt Samariterbund-Obmann Mag. Joachim Sallaberger: "Ich bin überzeugt, dass wir hier eine sehr gute Breitenwirkung erreichen." Nicht außer Acht lassen sollte man auch den "Multiplikatoreffekt": Immerhin hat der Samariterbund in Linz 120 berufliche Mitarbeiter, dazu kommen pro Jahr 120 Zivildiener und 500 bis 600 "Ehrenamtliche".

Laut Fuhrparkleiter Walter Barth legen die 54 Fahrzeuge in Linz jährlich 1,4 bis 1,5 Millionen Kilometer zurück und werden im Schnitt nach sieben Jahren ausgetauscht.

Auch in anderen Städten?

Beide Seiten bestätigen, dass die Zusammenarbeit nicht nur auf eine kurze Zeit beschränkt sein soll. Sallaberger: "Wir sind geprägt von kontinuierlichen Geschäftspartnern und haben eine breite Palette von Lieferanten, mit denen wir lange zusammenarbeiten." Auch für Wolfram Mehlem könnte das Linzer Beispiel Schule machen: "Wir denken durchaus an eine Ausweitung auf andere Städte", sagt der Verkaufsleiter. Möglichkeiten dafür gebe es genügend: Immerhin ist der Samariterbund ja bundesweit vertreten.











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